Sanfte Unterstützung
Ruhige Grifftechniken können den Lymphfluss unterstützen.
Leistung
Die manuelle Lymphdrainage ist eine sanfte physiotherapeutische Behandlung, die den Lymphfluss unterstützen kann und dabei helfen kann, Schwellungen, Beschwerden und Beweglichkeit positiv zu beeinflussen.
Was ist manuelle Lymphdrainage?
Ruhige Grifftechniken können den Lymphfluss unterstützen.
Die Behandlung kann Gewebe und Beweglichkeit unterstützend begleiten.
Bewegung, Entlastung und Selbsthilfe werden passend abgestimmt.
So läuft Ihre Behandlung ab
Wir besprechen Ihre Beschwerden, bisherigen Befunde und Ziele.
Gemeinsam legen wir Therapieziele fest und erstellen einen auf Sie abgestimmten Plan.
Mit speziellen Grifftechniken kann der Lymphfluss unterstützt und das Gewebe entlastet werden.
Wir prüfen regelmäßig, wie sich Ihr Befinden, Spannung und Beweglichkeit entwickeln.
Sie erhalten Hinweise zu Bewegung, Entlastung und unterstützenden Maßnahmen im Alltag.
Was sich durch Therapie verändern kann
Manuelle Lymphdrainage
Sanft unterstützende Übungen im Alltag
Diese Übungen können den Lymphfluss, Beweglichkeit und Wohlbefinden unterstützen. Sie lassen sich leicht in Ihren Alltag integrieren, ersetzen jedoch keine individuelle Behandlung.Tief durch die Nase ein- und langsam ausatmen.
Füße abwechselnd anziehen und strecken.
Zehen spreizen, beugen und wieder entspannen.
Beide Füße langsam kreisen lassen.
Im Sitzen die Beine abwechselnd bewegen.
Mehrmals langsam eine Faust bilden und wieder öffnen.
Kleine, ruhige Kreisbewegungen durchführen.
Schultern langsam anheben und wieder locker fallen lassen.
Regelmäßige, leichte Bewegung kann die Muskelpumpe unterstützen.
Betroffene Arme oder Beine nach therapeutischer Empfehlung bequem hochlagern.
Häufige Fragen
Manuelle Lymphdrainage wird häufig über eine ärztliche Heilmittelverordnung verordnet. Je nach Versicherung, Verordnung und Tarif können gesetzliche Zuzahlungen oder private Kosten entstehen.
Dauer und Frequenz richten sich nach Verordnung, Befund und Schwellungssituation. Häufig werden mehrere regelmäßige Termine geplant; bei verordneter Kompression stimmen wir die Behandlung entsprechend ab.
Bitte sprechen Sie uns vorher an bei akuten Infektionen, Fieber, unklarer oder plötzlicher Schwellung, Verdacht auf Thrombose, nicht abgeklärter Herzinsuffizienz, Atemnot oder starken Schmerzen.
Sanfte Bewegungen wie Fußpumpen, Bewegungen der Hände und Sprunggelenke sowie ruhige Atemübungen können die natürliche Muskel- und Gelenkpumpe unterstützen.
Leichte Bewegungsübungen können häufig mehrmals über den Tag verteilt durchgeführt werden. Wichtig ist eine regelmäßige und schonende Bewegung ohne Überlastung.
Bewegung kann den Rückfluss von Flüssigkeit unterstützen, da die Muskulatur wie eine natürliche Pumpe wirkt. Welche Belastung geeignet ist, hängt jedoch von der Ursache der Schwellung ab.
Bei bestimmten Schwellungen kann eine Hochlagerung unterstützend wirken. Ob und wie lange dies sinnvoll ist, sollte individuell mit Ihrem Therapeuten oder Arzt abgestimmt werden.
Wenn Ihnen Kompressionsstrümpfe oder Kompressionsbekleidung verordnet wurden, können Bewegungsübungen häufig auch damit durchgeführt werden. Halten Sie sich dabei an die Empfehlungen Ihres Behandlungsteams.
Plötzlich auftretende oder stark zunehmende Schwellungen, Rötungen, Überwärmung, starke Schmerzen oder Atemnot sollten zeitnah medizinisch abgeklärt werden.
Die Antworten dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine individuelle Untersuchung oder Therapieempfehlung.
Wichtig zu wissen
Manuelle Lymphdrainage kann den Abtransport von Gewebeflüssigkeit unterstützen. Regelmäßige Behandlung, passende Bewegung und vereinbarte Kompression können dabei sinnvoll ineinandergreifen.
Wir beraten Sie gern persönlich und finden gemeinsam heraus, ob diese Therapieform für Sie sinnvoll ist.